Initiative: Gegenwind Ebersberger Forst

Am 09. Juni 2011 wurde während einer öffentlichen Gemeinderatssitzung der Gemeinde Vaterstetten der aktuelle Planungsstand für die Errichtung von 6 WKA’s (Windkraftanlagen) am äußersten westlichen Rand des Ebersberger Forsts vorgestellt.

Am Rande dieser Sitzung wurde ebenfalls bekannt, dass  weitere WKA’s auf dem Gemeindegebiet Vaterstetten errichtet werden sollen (z.B. Hartholz zwischen Hergolding und Purfing).

Jede Wind Turbine soll eine Nabenhöhe von 138 – 140 m sowie einen
Rotordurchmesser von 100 – 107 Metern haben; daraus ergibt sich eine
Gesamthöhe pro WKA (Windkraftanlage)  von ca. 190 Metern.

Zum Vergleich:
Die höchsten Bäume im Ebersberger Forst erreichen  eine Höhe von maximal 35-40 m. 190 m: das entspricht etwa der Höhe der Aussichtsplattform des Münchner Olympiaturms.

Unmittelbar betroffen sind die Ortschaften:
Purfing, Anzing, Frotzhofen, Obelfing, Hergolding, Parsdorf sowie Wolfesing.
Der Abstand zur nächsten Wohnbebauung soll nur 1000 m betragen.

siehe Plan für mögliche WEA – Standorte (Windenergieanlagen) im Ebersberger Forst.

Eine Beschlussfassung ohne vorherige Information der betroffenen Bürger FÜR die Errichtung dieser Wind-Kraftanlagen (WKA) konnte an diesem Abend nur knapp verhindert und auf den 28.07.2011 verschoben werden.
Eine Bürger-Informationsveranstaltung zu diesem Thema soll nun am 13. Juli 2011 ab 19.30 Uhr in Purfing stattfinden.

Vor diesem Hintergrund formierte sich am 25.06.2011  die Initiative „Gegenwind Ebersberger Forst“ aus folgenden Gründen:

Da genauere Informationen bezüglich Wind Turbinen im Ebersberger Forst bislang nur spärlich gesät sind, sollen frühzeitig möglichst viele Bürger(innen) mit der Bitte angesprochen werden, sich über die Folgen dieses Bauvorhabens Gedanken zu machen und sich gegebenenfalls auch einmal kritisch mit dem Thema Growian (=Grosswindanlage oder WKA: Windkraftanlage) im Ebersberger Forst auseinanderzusetzen.

Betont werden muss an dieser Stelle, dass die Initiative Gegenwind Ebersberger Forst nicht grundsätzlich gegen regenerative Energien ist, ganz im Gegenteil; für die Zukunft ist eine Nutzung von alternativen Energien unverzichtbar.
Allerdings sollten alternative Energiegewinnungsanlagen sinnvoll an den jeweils dafür geeigneten Orten errichtet werden und dürfen nicht Vorrang haben vor dem Schutz von Mensch, Tier und Natur.

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: DIE NATUR.“
Diesen Worten von Reinhold Messner kann man sich nur anschließen!

Die Initiative möchte nachfolgende Denkanstöße geben:

- was ist wenn der Wind nicht stark genug bläst?
- wenn die Windräder im „schlimmsten Fall“ still stehen?
-  Wie sollen daraus resultierende „Ernteausfälle“ oder „Produktionslücken“ überbrückt   werden?
Je mehr Windräder gebaut werden, desto mehr Kraftwerke werden benötigt, um     mögliche Stromausfälle zu verhindern bzw. zu überbrücken. Stromimporte werden     unumgänglich sein. Bereits heute importiert Deutschland (Atom)Strom z. B. aus Frankreich, Schweden oder  Tschechien. Diese Kernkraftwerke verfügen teils nicht über die Sicherheitsstandards, die in Deutschland üblich sind.

- Was nützen die Windräder, wenn das Netz nicht ausgebaut ist, und
- die Energie nicht gespeichert werden kann?

Das Märchen von der sauberen Windkraft – Teil 1 (RTL-SpiegelTV)

Das Märchen von der sauberen Windkraft – Teil 2 (RTL-SpiegelTV)

- Wer zahlt die steigenden Energiepreise, die garantierte „Einspeisevergütung“ wird   letztlich der Bürger mittragen müssen.
- Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Infraschall werden zumeist lapidar abgetan;
nachgewiesene Symptome, die auftreten können sind:
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- Tinitus (Ohrpfeifen)
- Ohrendruck
- Schwindelgefühle
- Gefühl der Ohnmacht
- Übelkeit
- unscharfes, verwischtes Sehen
- Tachykardie (schnelle Herzfrequenz)
- Reizbarkeit
- Konzentration- und Gedächtnisprobleme
- Angstzustände
- innere Unruhe während Schlaf – und Wachzustand
http://www.beuren21.de/infraschall1.pdf

- der Mindestabstand vom Windrad zur Wohnbebauung von 1000 m wird als unzureichend empfunden.
http://www.beuren21.de/infraschall2.pdf

- Ruhestörung durch ständigen Lärm
Bei der Besichtigung einer Windkraftanlage in Gattendorf bei Hof konnte der Lärm nur so
beschreiben werden:
Es hörte sich an, als wenn Flugzeuge über uns kreisen. Leider nimmt das Kreisen jedoch kein Ende, es ist immer und ständig da, solange sich das Windrad dreht. Die Flugzeuge kommen quasi nicht vom Fleck. Wenn der Wind zunimmt und die Rotoren etwas an „Fahrt“ aufnehmen, kommt das typische „Schlaggeräusch“ noch dazu (Wusch-Wusch-Wusch….) und hinterlässt den Eindruck eines “nicht enden wollenden” Echos, da die Wind-Turbinen nicht synchron laufen.

Eine betroffene Familie berichtet über Beeinträchtigungen von Windrädern
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/technik/141611/index.html

Siehe auch:
http://www.windturbinesyndrome.com/videos.html
hier insbesondere:
We simply cannot live here anymore (Denmark)
sentenced to illness (Jutta + Marko aus Schleswig Holstein)
wind turbine syndrom (Australia)

- Beeinträchtigung durch Schattenschlag
die riesigen Rotorblätter sorgen für eine direkte und indirekte Verschattung,
besonders im Herbst und Winter bei niedrigem Sonnenstand besteht die Gefahr,
dass dieses „Schattenspiel“ auch in nahegelegenen Häusern/Wohnungen wahrnehmbar ist.

- Beeinträchtigung durch Discoeffekt
Die Befeuerung (so wird die Beleuchtung der Windräder genannt) läuft von beginnender
Dunkelheit an die ganze Nacht. Ein „Blinklicht“ befindet sich auf Nabenhöhe, weitere „Lichtkreise“ in Form von „Lauflichtern“ sind am Turm der Windturbine im Abstand von etwa 50 m angebracht. Zukünftig kann möglicher Weise damit gerechnet werden, dass auch die Rotorspitzen beleuchtet werden.

- Wertverlust von Immobilien, Mieteinnahmeverlust
Irrweg Windenergie,  Beitrag des SWR , Sendung odysso vom 19.11.2009
„umzingelt von WKA’s“

- Rodung von nicht unerheblichen Arealen im Ebersberger Forst, Vernichtung des Naherholungsgebietes, Zerstörung eines momentan noch idyllischen Landschaftsbildes durch Horizontverschmutzung (Verspargelung der Landschaft).
Eine durchaus realistische Collage, um sich nur in etwa solch gigantische Bauwerke am Rande des Ebersberger Forsts vorstellen zu können:

Zum Vergleich einige ganz reale Bilder vom Besuch einer Windanlage in Gattendorf bei Hof im Juni 2011 

- nicht zu unterschätzen ist die Einrichtung der Großbaustellen für die geplanten Windmühlen im Ebersberger Forst.

Impressionen von Enercon Baustellen

Bau der höchsten Windkraftanlage der Welt

Wer profitiert wirklich von den geplanten Windkraftanlagen?
- Hersteller der Anlagen
- Kredit gebende Banken
- Betreiber der Anlagen
- Grundstückseigentümer
- Investoren (zum Teil werden Renditen in beträchtlicher Höhe in Aussicht gestellt)

siehe hierzu einen Artikel aus Welt Online: Doch von Traumrenditen keine Spur…

Windenergie ja – um jeden Preis?
In einigen Gemeinden rührt sich bereits etwas.
Siehe: Natürlich für’s Allgäu (Windkraftgegner)
http://www.beuren21.de/
Windkraftgegner Brandenburg: ständiger Lärm , Keine Speichermöglichkeiten
http://www.inforadio.de/dossier/tsunami_in_japan/beitraege_neue_enegien/156846.html

Proteste gegen Windkraft in Brandenburg

Hier noch ein paar weitere interessante Links:

Auch das scheinbar Unmögliche kann jederzeit möglich werden…
Windrad Zusammenbruch

Windradcrash

Windradbrand

Windkraftgegner im Internet
http://www.windkraftgegner.de/

28.06.2011, Catrin Dietl

92 Antworten auf Initiative: Gegenwind Ebersberger Forst

  1. Werner Liedl sagt:

    Zu den Risiken einer Windanlage vgl. die Hinweise unter Punkt IV.7 in einem Verkaufsprospekt der Firma (siehe Link: http://www.greencity-energy.de/images/stories/pdf/bafin_genussrecht.pdf). Eine derartige Anlage ist, egal wo, zur stabilen Energieversorgung nicht geeignet. Hinzu kommen die Verunstaltung der Landschaft und gesundheitlichen Risiken.

    • Markus sagt:

      Habt ihr schon das Neueste gehört? AKWs sollen furchtbar risikoreich sein! In Japan, einem Land, das technisierter ist als unseres, gab es kürzlich einen Unfall!
      Geben Sie mal >FukushimaKlimawandelTreibhauseffekt< bei google

  2. Claus Rutan sagt:

    macht doch so weiter wie bisher. Wenn alles verhindert wird laufen die Atomkraftwerke auch in 20 Jahren noch. Soweit ihr nicht von EON bezahlt werdet seid ihr die nützlichen Helfer der Großkonzerne. Die scheren sich einen feuchten Dreck um euch. Wenn sie keine Atomkraftwerke mehr betreiben dürfen, dann bauen sie eben Großkraftwerke oder Windparks dort wo der meiste Wind geht – ohne Bürgerbefragung und sicher nicht im Wald sondern auf dem flachen Land. Und sicher nicht nur 6 Windräder. Übrigens – wenn alles so stimmen würde wie ihr schreibt, warum löscht ihr dann alle Beiträge die das Gegenteil beweisen?

  3. Viola sagt:

    JA, wir wollen den Atomausstieg
    JA, wir wollen die Engergiewende
    JA, wir wollen grünen Strom und eine Zukunft für unsere Kinder

    aber
    NEIN, wir wollen das alles nicht HIER
    NEIN, stattdessen blockieren wir alle Zukunftsprojekte so lange mit sogenennten Bürgerprotesten und schwachsinnigen Argumenten (Gesundheitsrisiko durch SCHATTENWURF?!?), bis uns EON 20 Biogasanlagen direkt vor die Haustür stellt – OHNE Einwilligung der Bürger, versteht sich!!
    NEIN, wir bleiben lieber in unserer kleinen, fiktiven Welt, in der es Strom von den BÄUMEN regnet!

  4. peter sagt:

    Wussten Sie, dass es Untersuchungen und Statistiken von iranischen Wissenschaftlern gibt, die beweisen, dass es den Holocaust nie gegeben hat?

    • Initiative Gegenwind Ebersberger Forst sagt:

      Danke Peter, für den Beitrag. Da dieser mit unserer Sache nicht´s zu tun hat sowie inakzeptabel und unpassend ist, werden wir Ihren Beitrag demnächst von unserer Seite entfernen.

  5. von Schleußner Oda und Katharina, Doris Vera sagt:

    Wir stimmen GEGEN die Entstehung des Windparks im Ebersbergwer Forst .
    Am 13.07.2011 können wir leider nicht persönlich anwesend sein, da wir im Urlaub sind.

    • Franz Moseder sagt:

      schönen Urlaub noch. Übrigens toll dass ihr mit dem Fahrrad gefahren und euch dann ein Ruderboot gemietet habt.
      Ach ihr seid geflogen – mit dem Flugzeug und dann mit dem großen Schiff gefahren?
      Gut dass ihr euch wenigstens vom Hotel aus ins Internet eingewählt habt und gegen umweltfreundliche Energieerzeugung gestimmt habt!

      • Klaus Obermaier sagt:

        “Übrigens toll dass ihr mit dem Fahrrad gefahren und euch dann ein Ruderboot gemietet habt. Ach ihr seid geflogen – mit dem Flugzeug und dann mit dem großen Schiff gefahren?
        Gut dass ihr euch wenigstens vom Hotel aus ins Internet eingewählt habt und gegen umweltfreundliche Energieerzeugung gestimmt habt!”

        Ich kenne persönlich mehrere gerade zu fanatisch agierende Befürworter oder besser gesagt Wortführer an vorderster Front, welche seit 20 Jahren JEDES JAHR mit Kind und Kegel nicht etwa mit der Bahn in den Harz fahren oder mit dem Rad nach Miesbach, sondern bei denen muss es mindestens ein anderer Kontinent sein (am beliebtesten die Südhalbkugel).

        Gleichzeitig sind diese Familien in einschlägigen Bünden und Parteien stets dabei, wenn es gilt öffentlichkeitswirtksam gegen Klimawandel, Straßenbau und überhaupt allem aufzutreten was bei der Bevölkerung Wirkung entfachen könnte.

        Das eine zu sagen und das andere zu tun ist Programm.

  6. Wilhelm Pedrotti sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe gestern, Samstag, Ihre Wurfsendung erhalten. Ich bin ganz Ihrer Meinung.
    Nur folgendes: Meine Bitte, kommen Sie doch auch am Dienstag, 12.7., 19.30 Uhr, in die Trattoria Limone (Mairsamer Saal) in Pöring. Dort hält die Gemeinde Zorneding zu diesem Thema eine Bürgerversammlung ab. Bei dieser Versammlung anwesend zu sein ist mindestens genauso wichtig wie am nächsten Tag in Purfing. Zumal der Gemeinderat von Vaterstetten noch eine leicht unsichere Meinung zu diesem Thema einnimmt, hingegen der Gemeinderat von Zorneding in der Sitzung Ende Juni eine völlig unkritische Haltung zu diesem Thema gezeigt hat (siehe Ebersberger Zeitung de Münchner Merkur vom 2./3.7.11). So hat in Zorneding z.B. die Green City Energy vorgetragen, vorherrschende Windrichtung sei West bzw. Südwest. Darauf Bürgermeister Mayr: “Der Wind trägt also den Schall in den Wald hinein”. Ist das eine qualifizierte Äußerung??? Und am 28. Juli will der Gemeinderat zu diesem Thema schon eine Entscheidung fällen. Ich frage mich warum diese Eile.
    Der von der Firma angegebene Geräuschpegel von 40 Dezibel bringt nach der Lärmtabelle “Konzentrations- und Lernstörungen”. Warum muss man die Windräder so nah an die Gemeindeteile von Zorneding, also das nördliche Pöring, Wolfesing und Ingelsberg bauen? Dazu kommen natürlich noch die Gemeindeteile von Vaterstetten und Anzing. Gibt es nicht Gebiete, die windgeeigneter bzw. genauso windgeeignet sind und weiter entfernt von Wohngebieten liegen? Da sollte man sich auch von Ihrer Initiative aus auf die Suche z.B. im Landkreis EBE machen.

    Geradezu zynisch klingt es, wenn die Kreistagsfraktion der Grünen (siehe Ebersberger Zeitung vom 9./10.7.11) durch Waltraud Gruber und Stefan Kisters erklären, die umliegenden Gemeinden würden in Zukunft aufgrund der Stromversorgungssicherheit weiter aufgewertet werden. Ja welche Gemeinden denn, also können das nur sein: Kirchseeon, Ebersberg etc., die profitieren, wenn in Zorneding, Anzing, Vaterstetten die Ungetüme stehen und nimmer wegzubringende Belastungen für die dort wohnenden Menaschen bringen.
    Bitte setzen Sie sich für uns ein.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wilhelm

    • Markus sagt:

      Wenn sie Geräusche so stören, was machen Sie dann mit den Vögeln vor Ihrem Fenster?

    • Klaus Obermaier sagt:

      “Geradezu zynisch klingt es, wenn die Kreistagsfraktion der Grünen (siehe Ebersberger Zeitung vom 9./10.7.11) durch Waltraud Gruber und Stefan Kisters erklären, die umliegenden Gemeinden würden in Zukunft aufgrund der Stromversorgungssicherheit weiter aufgewertet werden.”

      Danke für dieses Zitat dieser prominenten Parteienvertreter und Lobbyisten (in eigener Sache). Man sieht daran, wie weit es mit der Sachkenntnis derjenigen bestellt ist die sich stets am lautesten bemerkbar machen.

      Ausgerechnet im Zusammenhang mit Windrädern von “Stromversorgungssicherheit” zu sprechen, ist bemerkenswert. Da fällt mir nichts mehr ein. Haben diese Leute wirklich keine Ahnung oder sind es einfach “nur” skrupellose Demagogen, die versuchen mit dem Begriff “Sicherheit” (für den Deutsche bekanntlich sehr empfänglich sind) zu punkten?

  7. Hans Meier sagt:

    Also seid mir nicht böse aber das was ihr hier treibt ist alles andere als “objektiv”!

    Angeblich seid ihr nicht gegen Windkraft…nur der Ort ist unsinnig bzw. es rentiert sich nicht!

    Meine Meinung ist, ihr wollt schon Windkraft…nur bitte irgendwo in Buxtehude oder im Osten…nur ja nicht vor der Haustüre. Wo kämen wir denn da hin?!

    Dazu sucht ihr euch alle möglichen Gründe um das zu untermauern!

    Es wird mit einer dubiosen Studie über Gesundheitsgefahren aus den USA “geworben”. Aus dem Land in dem sich hunderte Millionen Menschen finden, die daran glauben dass die Evolution nicht existiert? Gibt es denn eine “offizielle” Studie aus unserem Land? Nein? Warum nicht? Wo doch alles so deutlich ist?! Wahrscheinlich findet ihr noch mehr “Skeptiker” die auch keine Mikrowellenherde nutzen und ein Handy ist ein Teufelszeug.

    Warum kommt ihr überhaupt mit angeblichen Gesundheitsgefahren der Windkraft? Ich dachte es geht euch nur um den Standort?

    Wenn einer von euch mal die A9 Richtung Berlin fährt, dann wird er z.Bsp. in Sachsen-Anhalt hunderte Windräder finden…
    Stellt euch vor…die Leute dort sind nicht wahnsinnin, schlafen alle noch normal und dort gibt es mehr Windräder als diese 6 Stück.

    Okay, die Geschäftemacherei hinter den Windrädern ist schon zweifelhaft…
    Lieber habe ich jedoch 6 Windräder im Rücken als OHU 1+2 vor der Nase und EON ist auch nicht wirklich aus sozialer Verein bekannt.

    Seid einfach ehrlich…ihr wollt die Dinger nicht weil sie euch nicht gefallen oder was weiß ich….

    Aber sprecht offen darüber und nutzt keine Scheinargumente!

    • Initiative Gegenwind Ebersberger Forst sagt:

      Lieber Herr Meier,

      ich bin mir sicher, Sie haben sich schon sehr ausgiebig mit dem Thema Windkraft und Windkraftanlagen beschäftigt. Dann wissen Sie bestimmt auch bereits, dass nicht alles “GRÜN” ist und leider der Großteil der Bürger nicht informiert ist, was Anlagen mit 150 Meter und mehr, bedeuten. Wir reden hier nicht von Anlagen von 70 bis 100 Meter Höhe. Die sind tatsächlich höchstens ein optischer Streitpunkt.

      Wir haben mit sehr vielen Betroffenen dieser Großanlagen gesprochen und diese Anlagen besichtigt. Sie sollten sich die Mühe machen und das Gleiche tun. Sie werden Ihre Meinung ändern. Wir haben das auch und viele mit uns.

      Auch zu Ihrer Frage bezüglich der Studien. Es gibt ausreichend deutsche Studien über die Auswirkungen. Nur sucht und liest sie keiner, weil jeder blind dem Hype um´s Windrad nachläuft und keiner die Schattenseiten sehen will.

      Und ich wiederhole mich gerne: Wenn wir von regenerativen Energien sprechen, ist nicht nur Windkraft gemeint. Leider geht das seit Japan unter und Windkraft wird als Lösung aller Energieprobleme ge-hypt.

      • Hans Meier sagt:

        Na und wo sind denn die deutschen Studien zu lesen?
        Ein Link wäre nett!

        Stimmt, seit dem Unglück in Japan wird die Sache intensiver besprochen….aber HYPE? Wissen Sie was ein Hype ist? Dinge die kein Mensch braucht und die keinen wirklichen Sinn haben.
        Facebook usw.

        Ich würde micht nicht trauen, EINE Alternative zu einem AKW und die Sorge der Menschen als Hype zu bezeichnen.

        Klar gäbe es auch andere Dinge, ich hätte auch nichts gegen Geothermie wenn es bei uns geht und leider haben wir auch keinen INN auf Gemeindegebiet der nochmal ein Wasserkraftwerk vertragen würde….

        Generelle Frage an “EUCH” ist sowieso….
        Was gibt es noch von EUCH ausser “Dagegen” zu hören?

  8. Rathmann sagt:

    Ich bin gegen die Entstehung des Windparks, generell bin ich für die Mühlen, aber nicht auf Kosten des Waldes und seiner Bewohner und der Gesundheit der Menschen in den nahegelegenen Ortschaften. Sucht euch doch ein Platzerl, das in der Fauna und Flora und in angrenzenden Wohngebieten nicht so viel Unheil anrichtet!

    Ich werde Mittwoch auf der Versammlung erscheinen. Als kleinen Tipp kann ich noch mitgeben, seit um 19 Uhr dort. – das hat mir ein Vögelchen gezwitschert -

    • Betroffener sagt:

      ich kann euch eine wirklich gute Webseite empfehlen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Florian

      Wer gegen alternative Energien ist, soll klar sagen dass er/sie stattdessen Atomkraftwerke und Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen betreiben will. Das wäre noch in Ordnung.

      Für alternative Energien, nur nicht in eigener Sichtweite ist egoistisch und scheinheilig.

      Jesus hat allen verziehen: Sündern, Huren, Steuereintreibern – sogar seinen eigenen Mördern. Nur den Pharisäern nicht!

    • Klaus sagt:

      WIe genau wird denn nach Ihren Informationen Flora und Fauna durch WINDKRAFT geschädigt??? das würde mich wirklich brennend interessieren, wie ein sich (langsam) drehender Rotor Tiere oder Pflanzen schädigen soll??? Bitte um Antwort!!!

      • Catrin sagt:

        Klaus, auch Sie sollten sich einmal die Mühe machen und einen Windpark mitten im Forst von 5 bis 6 Windrädern mit einer Gesamthöhe von 190 m anschauen. Die Flächen, die dafür gerodet werden müssen, sind immens groß. Diese Bereiche werden während der Laufzeit der Windräder nicht wieder aufgeforstet. Ausgleichsflächen sollen geschaffen werden, nur stehen hierzu leider häufig keine Flächen zur Verfügung. Der Infraschall wirkt sich nicht nur auf viele Menchen sondern auch auf viele Vögel negativ aus. Gefahr droht ausßerdem durch Blítzschlag und Eiswurf.
        Zur Geschwindigkeit: ein Rotorblatt kann an der Spitze bis zu 235 km/h schnell sein, wenn es sich 12 Mal pro Minute dreht. Das sieht aus der Ferne sehr langsam aus.

        • Lydia Hofer sagt:

          der Flächenverbrauch ist bei Windrädern der Kleinste von allen alternativen Energieerzeugungsarten. Durch die Ausgleichsfächen wird der Forst danach sogar größer als vorher! Infraschall wurde in den letzten Jahren ausgibig untersucht und vollständig widerlegt. Darüber noch zu dikutieren wäre müsig. Nur soviel: Infraschall ensteht auch wenn der Wind durch den Wald weht, nämlich durch jeden Baum der im Wind steht! Dass sich aussen schneller dreht als innen, weiß jedes Kind das mal im Karusell aussen und mal innen war. Das ist keine neue Erkenntnis. Ein Wanderfalke erreicht im Sturzflug 300 Stundenkilometer. Sollen wir ihn deshalb ausrotten? Im Durchschnitt kommt ein toter Vogel auf 2 Windräder. Im Vergleich zu Millionen toter Vögel an andern Anlagen. Blitzschlag ist ein lustiges Beispiel – danke dafür. Wenn ein Gewitter heranzieht schlägt der Blitz in den höchsten Punkt ein – an den Windrädern und nicht in die Wohnhäuser. Oh welch ein Nachteil!

          • Elena sagt:

            Und zu dem Eiswurf:

            Nehmen wir mal an es sein Winter, und überall auf den Bäumen liegt Schnee und Eis. Und auf dem Windrad liegt Schnee und Eis.
            Es wird sechs Windkraftwerke im Ebersberger Forst geben. Und wie viele Bäume gibt es?
            So und nun geht ein unschuldiger Spatziergänger der Naherholung betreibt (was ja angeblich nicht mehr geht, sobald die Windkraftwerke da sind) durch den Wald. Überlegen sie mal wie viel öfter er von “Eiswurf von den Bäumen” er getroffen werden kann und wie unwahrscheinlich es ist das ihm ausgerechnet eine Eisplatte von einem der Windräder auf den Kopf fällt.
            Zusätzlich sollte man noch sagen dass falls der Geräuschpegel so hoch ist, dass man dann sowieso keine Lust hat in der Nähe der “weißen Ungeheuern” spatzieren zu gehen.

            Ich bezweifle auch stark das es wie hier angesprochen einen wirklichen Unterschied macht ob das Windkraftwerk 100 Meter, 140 oder 190 hoch ist. In Gebieten in denen die Windräder niedriger sind als hier geplant, weht dafür der Wind schneller.

            Nun fragt sich natürlich ob der Wind hier zu langsam ist. Das kann erst beantwortet werden wenn die Windmessungen (die ein Jahr lang dauern, für die aber nachweißlich kein Wald abgeholzt wird, wegen einer natürlichen Lichtung) stattgefunden haben. Und sollte es dazu kommen dass nicht genug Wind vorhanden ist wird auch kein Windrad gebaut. Also bitte lasst das Argument mit der unwirtschaftlichkeit in Bayern mal weg.

            Was mir auf dieser webseite wirklich fehlt ist die richtige Abwägung zwischen pro und kontra Argumenten. Nur so kann man sich eine richtige Meinung bilden und nur so kann man auch Menschen überzeugen.

            Insgesamt ist Windenergie meiner Meinung nach eine gute Sache, allerdings darf es natürlich nicht das einzige sein was wir gegen die Gefahr der AKWs und der Kilmaerwärmung tun. Trotzdem wäre ich froh wenn der Landkreis Ebersberg einen weiteren Schritt in Richtung der Umsellung der erneuerbaren Energien tut. Es würde mich geradezu mit Stolz erfüllen hier, und zwar genau hier, etwas zu tun.
            Der Ebersberger Forst ist übrigens so gut wie eine Monokultur. Das Gebiet das aufgeforstet wird, könnte man zu einem gesünderen Mischwald machen.

        • Klaus sagt:

          Dieser Teil des Waldes wurde vor einiger Zeit schwer durchein Unwetter beschädigt und wurde seitdem wieder aufgeforstet! Es ist also kein wertvoller Wald, sondern ein Nutzwald, die Bäume wären sowieso wieder abgeholzt worden! Außerdem ist GreenCityEnergy kein EON, sondern ein öklogisch orientiertes Unternehmen, der Wald wird an anderer Stelle WIEDER AUFGEFORSTET, der Wald behält also seine Größe!!! Nichts geht verloren!!

  9. Ann Zinger sagt:

    Ich habe die ganze Webseite abgesucht und keine Vorschläge gefunden, wie man den Strombedarf für 25000 Haushalte einfacher, billiger oder umweltfreundlicher als mit Windenergie erzeugen könnte. “Bei uns nicht, sondern woanders” ist kein vernünftiger Vorschlag! Im Leben muss man auch Verantwortung übernehmen.
    Sehr schade finde ich, dass auch junge Menschen dagegen sind. Das ist doch ihre Zukunft um die sie sich jetzt bringen. Für meine Restlebenszeit reichen die vorhandenen Rohstoffe sicher noch. Aber die nächste und übernächste Generation wird das Ende von Öl, Gas und Uran am eigenen Leib miterleben.

    • Anita sagt:

      ich glaube, Sie irren sich!! ich bin 20 Jahre alt und mein ganzer Freundeskreis sind für dieses Projekt!

    • Catrin sagt:

      Liebe Frau Zinger, 11.07.2011
      es gibt viele verschiedene Arten der regenerativen Energiegewinnung. Wer hat gesagt, dass Windkraft die einzig wahre darunter sein sollte? Fakt ist, dass es bis zu dem Zeitpunkt vor Fukushima bereits über 20.000 Windkraftwerke in Deutschland gab, und kein einziges AKW konnte deswegen abgeschaltet werden! Selbst wenn nun nocheinmal 16.000 Windräder errichtet würden, was meinen Sie, wieviel AKW’s Sie dadurch abschalten könnten? Deutschland hat eine Größe von ca. 36.000 qkm; bei 36.000 WKA würde das bedeuten, dass, statistisch betrachtet, alle 3 Km ein Windrad steht. Jedes Windrad benötigt ein Schattenkraftwerk u.a. werden dazu auch Kohlekraftwerke betrieben. Diese Kraftwerke stoßen eine Menge CO2 aus!! Sind Sie der Ansicht, dass es sich hierbei um “saubere, grüne Energie” handelt? Mich jedenfalls regt es zum Nachdenken an, dass zum Teil unsagbar schöne Kulturlandschaften zerstört werden, für die Gewinnung eines nur geringen Prozentanteils an Primärenergie. Kohle- und Gas-Kraftwerke werden auch weiterhin benötigt, um die benötigte Energie bereitzustellen. Zusätzlich wird auch in Zukunft (Atom)Strom aus dem Ausland importiert. Ferner erachte ich es als äußerst bedauerlich, dass unsere Enkelkinder diese unberührten Naturlandschaften nicht mehr erleben dürfen. Ist es für Sie nicht akzeptabel, regenerative Energien aus einem vernünftigen Energiemix zusammenzustellen? Wasserkraft, Geothermie, Biogas, Solaranlagen, Wärmekraftkoppelung, Solarkraftwerke mit Algen….

      • Ann Zinger sagt:

        unbestritten – sogar von den meisten Windradgegnern – ist, dass Windenergie als einzige Energieform das Potential hat kostengünstig Strom zu liefern. Die Betreiber bekommen pro KW/h nur noch 9 Ct – was zahlst du für die KW/h?
        Alle anderen Arten sinde teurer und meist auch mit mehr Eingriffen in die Natur verbunden. Selbstverständlich brauchen wir trotzdem alle anderen Arten der von dir genannten Energieproduzenten auch noch. Aber man kann doch nicht deshalb gegen ein Windrad sein, weil man damit nicht ein Atomkraftwerk ersetzen kann. Nach meiner Logik bräuchten wir dann eher mehr als gar keines.

        • Catrin sagt:

          Liebe Frau Zinger,
          Wir sind auch nicht gegen EIN Windrad, aber gegen eine übereilte “Umzingelung” von vielen Windrädern. Die Standorte sollten besser auf ihre Verträglichkeit mit Mensch, Natur und Umwelt geprüft werden. (z. B. an Autobahntrassen, außerhalb der Reichweite von Wohnbebauungen) Denn was nützt es uns, wenn man dadurch das zerstört, was man eigentlich schützen will: DIE NATUR. Und wie bereits erwähnt, sollte die Energiewende einen wohlüberlegten Engerie-Mix beinhalten, und nicht nur einseitig der Windrad-Lobby folgen.

          • Dipl.Ing. sagt:

            übereilt? Es ist schon 5 nach 12. Diese läppischen 6 Propeller decken gerade mal 10% des Strombedarfs im Landkreis. Wir brauchen 10 Windparks in dieser Größenördnung in den nächsten 10 Jahren! Die Alternativen heißen Laufzeitverlängerung von 30-40 Jahre alten Schrottreaktoren oder bedingungslose Abhängikeit vom Ausland.

          • Ann Zinger sagt:

            liebe Catrin. Ich kann mir auch mit viel Phantasie nicht vorstellen, wie man sich von 6 Windrädern die in einer Reihe hintereinander stehen UMZINGELT fühlen kann. Du bist noch jung – denkst du eigentlich nicht an deine Nachkommen? Willst du wirklich dass alles so bleibt wie jetzt? Hast du keine Pläne für eine bessere Welt? Denkst du dass deine Kinder auf das was du hier machst einmal stolz sein können?

  10. DiePlanungistKRANK! sagt:

    Die von Green Energy City aufgezeigten Abstände der Windräder zur nächsten Wohnbebauung sind als krank und unverantwortungvoll zu bezeichnen!
    Und das in einer Zeit, in welcher Depressionen, psychosomatische Leiden oder das Burnout-Syndrom auf der Tagesordnung stehen.

    Dir vorgetragenen Renditen der Windkraftanlagen bzw. ein Investment in der gleichen sind schlichtweg als falsch zu betrachten.

    Einen Burnout kann man jedoch auch wirtschaftlich betrachten:
    Wenn in den umliegenden Gemeinden bzw. Ortsteilen der Gemeinden (Pöring, Zorneding, Purfing, Anzing, Frotzhofen, …) pro Jahr 10 erwerbstätige Menschen einen Burnout erleiden ist es vermutlich noch zu niedrig angesetzt.

    Bei einem monatlichen Verdienst von 5000,- EUR inkl. Personalnebenkosten als Durchschnittswert und Behandlungskosten von 2000,- EUR pro Monat ergeben sich Kosten in Höhe von 7000,- EUR pro erkrankter Person und Monat.
    Ein durchschnittliche Burnout-Erkrankung dauert einschließlich Reha-Maßnahmen ca. 8 Monate.

    7.000,- EUR x 8 Monate = 56.000,- EUR

    56.000,- EUR x 10 Menschen pro Jahr = 560.000,- EUR

    = in 10 Jahren 5.600.000,- EUR (!)

    Aber was sind schon 5 1/2 Millionen in 10 Jahren ;-)

    Wenn auch nur irgendwo auf der Welt drei Bäume gefällt werden (was ich sehr schade finde) gibt es eine Bürgerinitiative!

    Wenn man rund 8.000 Bäume fällt für sechs Windräder (welche ohne Schattenkraftwerk übrigens keine Sinn machen) ist das ökologisch korrekt?

    Ein Unternehmen wie Green Energy (wenn auch als Verein getarnt) interessiert ein Wald oder ein Standort nicht im geringsten. Solch ein Unternehmen ist an der Projektierung eines solchen Parks interessiert, um schlichtweg Geld nach HOAI zu verdienen.

    Als Dipl.-Ingenieur in genau einer solchen Branche werde ich wissen von was ich schreibe!

    • Franz Moseder sagt:

      das Einzige was ich dieser Planungsfirma vorwerfe ist, dass sie den Bau von der Zustimmung von 3 Gemeinden abhängig macht.
      Ich finde, die hätten messen sollen und wenn die Zahlen stimmen dann auch bauen. So etwas Wichtiges darf man nicht von der Gnade der ewigen Nein-Sager abhängig machen. Ich würde die Anlagen auch nicht in den Wald planen. Das war voauseilender Gehorsam um den Gegnern entgegenzukommen. Gebracht hat das aber ohnhin nichts. Die sind sowieso immer dagegen.
      Nur nochmal zur Klarstellung: es bedarf weder der Zustimmung der Bürger, noch der Gemeinde. Wenn die Messwerte einen guten Ertrag versprechen dann darf eine Windanlage gebaut werden.

    • Klaus Obermaier sagt:

      Lieber DiePlanungistKRANK!,

      das ist einer der wenigen brauchbaren Kommentare zum Thema.

      “Ein Unternehmen wie Green Energy (wenn auch als Verein getarnt) interessiert ein Wald oder ein Standort nicht im geringsten. Solch ein Unternehmen ist an der Projektierung eines solchen Parks interessiert, um schlichtweg Geld nach HOAI zu verdienen.”

      Exakt darum und NUR darum geht es bei den Windrädern und bei allen anderen Projekten dieser Richtung: Es geht darum so viel Geld wir nur irgend möglich bei den Bürgern abzuseilen. Alles andere, das ganze Gerede usw. ist nur Beiwerk um sämtliche Wege des Händeaufhaltens nutzen zu können.

      Eines muss man diesen Leuten lassen: Vom Handwerk des Blendens und der Desinformation versteht man eine ganze Menge.

      Man muss sich nur die Orte anschauen, die von ihnen in Sachen “Energiewende” für sehr viel Steuergeld “beraten” wurden. Das Ergebnis ist nichts als heisse Luft. Allgemeinpätze auf die man auch selber gekommen wäre.

  11. Michael sagt:

    Ich finde es eine Frechheit, dass hier auf dieser Website Kommentare von Befürwortern einfach gelöscht werden!! Und so etwas nennt sich Bürgerprotest!!

    • Catrin sagt:

      Hallo Michael,
      da wurde nichts gelöscht, wie Sie sehen können, löschen wir weder Texte von Befürwortern noch Texte von der Gegenseite; es sei denn es handelt sich um “verbale Entgleisungen”, die das Niveau der Diskussion sogar noch unter den Nullpunkt steuern.

      • Franz sagt:

        Ich denke, die Diskussion ist bereits beim absoluten Nullpunkt angekommen, bzw. war es schon von Anfang an.
        Die ganze Seite ist so haarsträubend, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sie von erwachsenen, wahlberechtigten Mitbürgern zusammen getragen wurde. Man kann sicherlich die geplanten Windkraftanlagen kritisch hinterfragen, aber um sich eine fundierte Meinung zu bilden sollte man alle Argumente zusammen tragen und auch bewerten wie wichtig sie sind. Was hier gemacht wird, würde in der Schule mit mangelhaft bewertet.

        Bei schwierigen Themen, bei denen es viel für und wieder gibt, sollte jeder für sich oder zusammen in einer solchen Initiative die Punkte in eine Entscheidungsmatrix zusammentragen und dann gewichten. Dann wird man vermutlich zu einem relativ knappen Ergebnis kommen, für die eine oder andere Seite. Auch kann man diese Matrix immer wieder erweitern.

        So wie diese Seite aufgebaut ist, wird man nur Streit verursachen.

  12. Anzinger sagt:

    Liebe Betroffene,

    ich war auf der Veranstaltung in Anzing und war einigermaßen erschüttert, von den Planern vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Auf die Frage, warum die Anlage nicht ein paar hundert Meter weiter östlich stehen könne, kam lediglich die geringere Wirtschaftlichkeit, die dann zu erwarten wäre.
    Wieso? Weniger Wind…? längere Kabel…?

    Profitmaximierung darf nicht auf Kosten der Anwohner betrieben werden!
    Geld ist nicht alles – es sind im Leben auch andere Werte wertvoll!

    Ich fordere eine detaillierte Offenlegung von Standortalternativen. Die Planungsphase ist noch nicht abgeschlossen. Ich würde mir wünsche, dass sich kompetente Menschen aus allen Anliegergemeinden zusammen finden und mit den Planern und Entscheidern konstruktiv diskutieren, damit bei dem (nach meiner Ansicht grundsätzlich begrüßenswerten) Projekt _alle_ Anliegen ausreichend berücksichtigt werden.

    Friedvolle Grüße.

    • Dipl.Ing. sagt:

      Richtig – die optimalen Standorte sind NICHT IM WALD sondern auf freiem Feld. Da es dann aber kaum noch Standorte in Deutschland gibt, bei denen man 1000 Meter Abstand machen könnte, müssen auch geringere Abstände zu Wohngebäuden akzeptiert werden. Die 3-fache Nabenhöhe ist mehrfach gerichtlich als ausreichend bestätigt worden.

    • Claus Rutan sagt:

      lieber Kollege! auf deine Frage hat man dir mehrfach geantwortet. Nochmal zur Wiederholung. Selbstverständlich wird die Leistung eines Windrades umso schlechter, je tiefer man in den Wald geht. Selbstverstänlich baut man ein Windrad, damit man zu einem akzeptablen Preis damit Strom erzeugen kann – wenn es sich nicht mehr rechnet wird es nicht gebaut. Schon jetzt gibt es Zweifel ob der gewählte Standort überhaupt noch Sinn macht. Antwort würde nur eine Messung bringen. Nicht zuletzt dürfte das Windrad aus Naturschutzgründen nicht tiefer in den Wald gesetzt werden. Es würde dann schlicht nicht mehr genehmigt werden.

      • Falscher Standort!!! sagt:

        Hallo Claus Rutan,

        “Nicht zuletzt dürfte das Windrad aus Naturschutzgründen nicht tiefer in den Wald gesetzt werden.”

        Bei diesem Satz frage ich mich wirklich, was mehr wert ist???
        Der Naturschutz oder die Menschen, die mit den Auswirkungen der Windräder leben müssen???

  13. Christine sagt:

    Ich wohne seit 13 Jahren in Zorneding und werde froh sein, wenn der Windpark Ebersberger Forst in Produktion geht. Meinen zwei Kindern werde ich ihn zeigen und erklären, dass umweltfreundliche dezentrale Energieproduktion der Weg der Zukunft ist und Zorneding stolz darauf sein kann, diesen Weg als Vorreiter im Landkreis zu gehen.
    Lieber habe ich 6 Windräder in der Nähe als ein AKW in 55 km Entfernung!
    Stellen Sie sich nur eine Sekunde lang die Situation der Menschen um Fukushima vor und wägen Sie ab, ob irgendeines Ihrer Argumente im Vergleich dazu eine Rolle spielen kann!
    Hören Sie auf, Stimmung gegen sinnvolle Maßnahmen zu machen, wenn Sie keinerlei bessere Vorschläge haben!
    Setzen Sie ein Signal, dass Sie demokratische Grundprinzipien ernst nehmen und löschen Sie diesen Beitrag bitte nicht!

    • unglaublich! sagt:

      Zeigen Sie Ihren Kinden dann auch die Leute, welche nicht mehr schlafen können, depressiv werden oder einen Burnout erleiden?

      Schaut her liebe Kinder, das ist der Franz, der hat einen Burnout weil die Windräder nur Vorteile haben!

    • Klaus Obermaier sagt:

      Liebe Christine,

      was glaubst du mit welchem Strom dein Router und dein schmuckes Notebook mit dem angebissenen Apfel läuft?

      Glaubst du wirklich, die Windräder würden die Situation der Stromversorgung im Landkreis und bei dir an der Steckdose verbessern?

      Die Tatsache dass in Deutschland der Laden noch läuft, ist nicht zuletzt der (noch) halbwegs stabilen Stromversorgung geschuldet.

      Die Windräder mit ihrer gänzlich unplanbaren Produktion sind im Sinne einer verlässlichen Stromversorgung nicht nur wertlos, sondern kontraprodktiv.

      Ich bitte dich daher um die Gründung einer Bürgerinitiative zum Bau eines Speicherkraftwerks im Landkreis Ebersberg. Bitte suche schon einmal geeignete Standorte.

  14. Jürgen sagt:

    Hallo Ihr Gegenwindler, irgendwie langweilen mich Eure Argumente: “Natürlich sind wir für regenerative Energien, aber nur, wenn andere (wer auch immer) die Lasten tragen. Natürlich bin ich für Energiesparen, solange andere Radl oder S-Bahn fahren und ich weiterhin mit meinem Schlachtschiff in die Arbeit gurken kann und das Benzin dafür billig ist. Natürlich hab ich nichts gegen Fremde, aber diese Fremden sind nicht von hier.” Ganz ehrlich: wenn wir die Atomenergie loswerden wollen, dann muß jeder auch ein wenig Last tragen. Selbst wenn die Windräder direkt am Waldrand platziert werden, bekommt doch selbst Wolfesing nicht mehr Lärm ab als der Daxenberg (selbst die entferntesten Häuser) von der Ortsumfahrung oder der Bahnlinie. Ist da der Widerstand nicht etwas mimosenhaft? Ich empfehle jedem Gegner mal eine Spazierfahrt auf der B12 durchs Allgäu. Da stehen hunderte von den Teilen, die die Leute dort mit Begeisterung mittragen. Wir könnten doch auch einfach stolz sein in unserem Landkreis, wenn wir als Vorreiter dazu beitragen, daß Oberbayern seinen Status als Entwicklungsland bei regenerativen Engerien verliert. Gebt Eure irrationale Angst vor dieser kleinen aber wegweisenden Veränderung bitte auf! Jürgen.

    • Falscher Standort!!! sagt:

      Hallo Jürgen,

      laut deiner Aussage sind die Anwohner im Allgäu begeistert von den Windrädern…
      “Da stehen hunderte von den Teilen, die die Leute dort mit Begeisterung mittragen.”

      Hast du schon mal mit einem betroffenen Anwohner gesprochen???
      Die werden dir mit Sicherheit etwas anderes berichten, wie ich feststellen konnte!!!

  15. Michael sagt:

    ich bekomme täglich bündelweise Drohbriefe, weil ich öffentlich zu dem geplanten Windpark Stellung genommen habe. Ist das euere Auffassung von Demokratie? Die schlimmsten Briefe sind – wie üblich – anonym. Auch meine Frau – die zu dem Thema gar keine Meinung hat, zumindest keine die sie kundtut – wurde mehrfach belästigt. Für mich ist das was ihr da macht kein “bürgerlicher Widerstand” sondern blanker Terror!

  16. Janine sagt:

    Zur Info Ich wohne im netten kleinen Wolfesing. Puh! Nach dem gestrigen Abend in Purfing bin ich völlig erschüttert! Als ich von den Windräder (vor ca. 2 Wochen) erstmalig erfahren habe hatte ich mir noch gedacht: “Sicher die sind “groß” aber man
    sollte sich nicht gegen den Fortschritt für Erneuerbaren Energien wären. Alle, auch ich nehme mich nicht aus, schreien nach Abschaffung der Atom-Energie!”. Dann habe ich mich ein bisschen im Internet informiert. “Pro” und “Contra”! Aber nun liegt mir ein sehr schwerer Klotz auf der Brust und ich habe wirklich “Angst”. “Angst” war Gestern auch ein Thema auf der Bürgerversammlung in Purfing. Von einem Vertreter der Grünen wurde der Initiative “Gegenwind” vorgeworfen, Sie würde die Angst der Leute schüren (kann es hier nicht wörtlich wiedergeben). Aber nach dem was ich Gerstern allles gehört habe und was mein Bauchgefühl über das alles sagt, macht sich hier jedoch der Betreiber der Windräder, die Angst der Leute vor der Atomenergie zu nutzen, um diese zu verkaufen (und die werden wohl nicht wenig daran verdienen)! Und wer auch immer noch daran mitverdient und sich seine Taschen füllt!!! Ich möchte diese “RIESIGEN DINGER” nicht in meiner unmittelbaren Umgebung haben!! Und an alle die Leute die vielleicht weiter weg wohnen und sich leicht reden sollten sich auch mal überlegen wie es wäre wenn dies vor Ihrer Haustüre passieren würde! Wäre jemand bereit mit mir zu tauschen? Informiert euch auch mal ganz neutral und überdenk wirklich alles wie vor allem der “Nichtnutzen” dieser Windräder! Ich werde auf alle Fälle kämpfen! Kämpfen für die Menschen die ich liebe und mein Heim wie es mit sicherheit jeder von euch tuen würde!

    • Jürgen sagt:

      Ich lese hier sehr viel von Angst. Angst vor Veränderung. Mir kommt das so vor wie die Angst vor der ersten Bahnline, als alle noch mit Postkutschen gefahren sind. Können wir heute Autos und Bahn noch aus unserem Leben wegdenken? Ich will Angst als Gefühl nicht verunglimpfen. Aber denkt doch mal alle etwas rationaler, versucht es wenigstens.
      Berechtigte Angst haben die Leute in Dingolfing und Landshut, daß Ihnen das verbleibende AKW irgendwann doch um die Ohren fliegt. Und wir sollten sie auch ein wenig haben, auch wenn wir Isar 2 nicht sehen, weil 70 km für Plutoniumpartikel kein Problem darstellen.
      Anderswo leben deutsche Bürger seit Jahren mit ganz vielen Windrädern, und dort gibt es auch nicht mehr Burnouts als anderwo, weil deren Ursache nicht die Windräder sind. Höchstens deswegen, weil sich ein einzelner so reinsteigert in das Thema, daß er deswegen krank wird. Schaut Euch mal Kinder an, wenn Sie Windräder sehen. Die finden die Dinger toll und haben gar keine Angst davor, wenn wir sie ihnen nicht einreden. Und unsere Kinder sind die Zukunft, zudem sind sie vielleicht noch viel offener für Neues als wir.

      • Elisabeth Fäßler sagt:

        Lieber Jürgen,
        wo wohnst du? Es ist leicht, mutig zu sein, wenn man nicht oder kaum betroffen sein wird. Wirst du unsere Wohnung mieten oder kaufen, wenn wir beschließen, wegzuziehen?

        • Jürgen sagt:

          Liebe Elisabeth,
          in Zorneding wohne ich, und ich behaupte, daß ich von der Umgehungsstrasse und von der Bahnlinie mehr Geräusche abbekomme als 35 dB, die noch dazu nur bei starkem Ostwind anfallen. Stören tut mich das nicht. Zudem mag ich den künftigen Standort der Windräder wegen seines Naherholungswertes sehr gerne, da ich mehrmals die Woche dran vorbeijogge. Ich bin – Hand aufs Herz – ein großer Freund unserer Natur rund um Zorneding, und gerade deshalb dafür. Ich hoffe sehr, daß es den Gemeinden und dem potentiellen Bauherrn durch mehr und bessere Information gelingen wird, die ganzen Ängste abzubauen. Da sehe ich noch ein erhebliches Defizit. Und ich bin fest überzeugt, daß niemand in unserem Landkreis wegen der Windräder krank werden wird oder wegziehen muß.
          Viele Grüße Jürgen.

          • Falscher Standort!!! sagt:

            Hallo Jürgen,

            dein Beispiel mit dem Lärm der Umgehungsstraße ist ein schlechtes Argument und hat auch nichts mit den Winderädern zu tun.

            Wenn es um den Verkehr und den dadurch verusachten Lärm geht, solltest du mal den Verkehr durch Purfing betrachten, dann kannst du feststellen das dieser auch einen erheblichen Lärmpegel für die Anwohner der Neufarner Straße darstellt!

            Die Purfinger sind auch durch das große Verkehrsaufkommen durch den Ort einer extremen Lärmbelastung ausgesetzt und dazu soll noch der Lärm der Windräder kommen…

            Somit ist das von dir aufgeführte Argument meiner Meinung nach ein schlechtes Beispiel!

    • Klaus Obermaier sagt:

      “…um diese zu verkaufen (und die werden wohl nicht wenig daran verdienen)! Und wer auch immer noch daran mitverdient und sich seine Taschen füllt!!!”

      Bingo! That’s ist. Es geht ums Geld. Wenn man ans Geld will, gilt es die “Deutungshoheit” zu bestimmten Themen zu erlangen.

      Eine überaus beschämende und peinliche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der so genannte “Lokalteil” eines selbst ernannten einstigen “süddeutschen” Leitmediums.

      Dieses Medium agiert wie ein Revolverblatt und schreckt vor keiner Diffamierung der nur allzu gerechtfertigten Bedenken und Existenzängste der betroffenen Anwohner zurück und verliert selbstverständlich kein Wort darüber, wie sich die Branche sozusagen in einer Art Karussell die Bälle zuspielt.

      Die etablierte “Nahrungskette” der “Erneuerbaren” läuft wie geschmiert.

  17. IchwardabeiinPurfing sagt:

    Auf der Informationsveranstaltung am 13.07.2011 in Purfing wurde von diversen Befürwortern des Windparks immer wieder das Internetportal Wikipedia als Quelle angeführt bzw. wurde in Form von “hab ich in Wikipedia gelesen” erwähnt.

    Was man von Wikipedia halten soll, muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden!

    Nachgewiesen ist jedoch: In der Wissenschaft findet Wikipedia keine Anerkennung!
    Bei meiner Diplomarbeit habe ich es mich nicht getraut Wikipedia als Informationsquelle zu verwenden. Über die Folgen, wenn ich es getan hätte, auch in Bezug auf die Zensur und Qualität der Arbeit möchte ich lieber nicht nachdenken.

    Die Tatsache, das Herr Robert Winkler, Gemeinderatsmitglied der Gemeinde Vaterstetten (Bündnis 90 Die Grünen), sich seine Kenntnisse in Bezug auf Windenergie, wie er offen kund getan hat, aus dem Internetportal Wikipedia erlangt, spricht wie ich denke für sich!

    Aber gut, es ist in jedem Fall bequemer, ein wenig zu “googlen” um auf ein Portal wie Wikipedia zu stoßen, als sich mit einschlägiger Fachliteratur der Staatsbibliothek oder aus dem Gasteig in München zu befassen und sich qualifiziert zu informieren.

    Um unsere Wissenschaft tut es mir leid!

    JEDER der sich intensiv mit der Windenergiethematik befasst hat, damit meine ich mehr als irgendwelches Halbwissen, welches man im Internet gelesen hat, wird mir rechtgeben, dass die bisher von Green City Energy offengelegte Projektierung unzureichend und kein qualifiziertes Engineering an den Tag legt.

    • Franz sagt:

      Ich war nicht dabei in Purfing, denke aber dass Green City Energy einen ähnlichen Vortrag gehalten hat wie am Tag zuvor in Pöring. Wie kommen Sie zu der Aussage, dass diese Firma kein qualifiziertes Engineering an den Tag legt? Solch ein abwertende Behauptung sollten Sie als “Wissenschaftler” dann doch belegen. Die Firma hat betont, dass es sich um eine Vorauslegung handelt und hat auch einen Zeitplan aufgelegt wie die weitere Projektierung geplant ist. Sie hat angegeben woher sie ihre Vergleichswerte bezogen hat und wie sie gedenkt zu belastbaren Werten zu kommen.
      In Pöring sind die Vertreter von Green City Energy auf alle gestellte Fragen eingegangen und wurden auch von einem unabhängigen Spezialisten vom TÜV für ihre Vorplanungen gelobt.
      Auf ihre Beurteilung von Wikipedia möchte ich auch noch eingehen. Es ist sicherlich richtig, dass Artikel aus Wikipedia in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht als alleinige Quelle verwendet werden soll. Allerdings enthält ein guter Wikipedia Artikel auch ein umfassendes Quellenverzeichnis, über das die angegebenen Informationen nach geprüft werden können. Nun ist gerade der Artikel über Windkraftanlagen eine bereits mehrfach ausgezeichnete Abhandlung, welche dieses Thema sehr übersichtlich darstellt und eine gute Basis bildet um sich in die Thematik einzuarbeiten.

    • Ichwarnichtdabeiaber sagt:

      “Nachgewiesen ist jedoch: In der Wissenschaft findet Wikipedia keine Anerkennung!” Wer hat das denn nachgewiesen? Und vor allem wie?

      Es gibt keinen einzigen Grund warm man nicht aus Wikipedia zitieren kann!

  18. Nina sagt:

    Ich möchte mich kurz zu den dB Werten, welche gestern des öfteren angesprochen wurden, äußern.
    Als Green City Energie 35 dB als einen gerade wahrnehmbaren Ton bezeichnete, stellte es mir die Fußnägel auf :) . Zwischen 20dB und 40 dB herabgesetzter Hörschwelle wird zwar noch von einer leichten Schwerhörigkeit gesprochen, trotzdem ist die lautsprachliche Kommunikation schon so stark eingeschränkt, das Hörgeräte empfohlen werden. Also kann das gar nicht so leise sein.

    Wie gestern schon richtig angesprochen, die Hörschwelle kann bei 0 dB liegen (im schalldichten Raum). Sehr gut hörende Menschen nehmen sogar unter 0 dB schon Töne wahr und eine Hörschwelle zwischen 10 dB und 20 dB Hörschwelle ist noch normal.
    Viele mögen jetzt sagen es geht hier nicht um Hörschädigungen. Das stimmt. Vielleicht konnte ich aber Leuten, welchen die Thematik bisher total fremd war, dadurch einen kleinen Einblick geben.
    Ebenfalls einige Vergleiche von mir :
    10dB vergleichbar mit Schmetterlings Flügelschlag
    40dB vergleichbar mit sehr leiser Radiomusik
    60 dB durchschnittliche Lautstärke bei normal Unterhaltung
    80 dB vergleichbar mit sehr lauter Radiomusik
    100 dB Autohupe oder sehr lautes Schreien aus kurzer Entfernung
    120 dB ( Schmerzschwelle) Motor- und Propellergeräusche aus ca 5m Entfernung.

    Infraschall ist eine Sache für sich, darüber lässt sich lange diskutieren. Ich kann dazu nur soviel sagen, das er sogar für Gehörlose Menschen wahrnehmbar ist.

    (Meine Quelle ist nicht Wikipedia sondern 4 Semester Studium der Hörgeschädigten-und Gehörlosenpädagogik)

    • Max Bichl sagt:

      Die Windräder sind doch nur 3.5x so laut, wie Schmetterlingsschlag. Das wird man doch in über einem Kilometer Entfernung kaum hören können, oder?

      • Falscher Standtort!!! sagt:

        Woher kommt denn diese unglaubwürde Angabe, dass die Winderäder nur 3,5 x so laut, wie Schmetterlingsschalg sein sollen?

        Unglaublich, wie manche Dinge einfach “beschönigt” werden…

  19. Iwarado sagt:

    Wikipedia mag vielleicht reichen, um sich in das Thema “einzuarbeiten”, aber nicht, um das angelesene Wissen als Basis für einen Gemeinderatsentschluss zu verwenden, bzw. den Versuch, diesen Entschluss voranzutreiben. Wir haben schon in der Schule bei einem Referat “eine auf den Deckel” bekommen, wenn wir in den Quellen Wikipedia angegeben haben. Nur bei diesen Referaten ging es um eine mündliche Note, nicht um die Belange einer ganzen Ortschaft! Und der oben erwähnte Gemeinderat hat in keinster Weise erwähnt, dass er sich mit den Quellen in Wikipedia beschäftigt hat, sondern lediglich mit dem Artikel.

  20. Annzinger sagt:

    Ich denke mit dem sog. Goolge-Wissen hier Für und Wider zu diskutieren bringt doch nichts. Es genügt, wenn sich die Fachleute schon nicht einigen können und ein Gutachten das andere widerlegt. Eigentlich kann sich doch jeder viel besser über ein Windkraftrad informieren, wenn man einfach schon vorhandene WKAs besucht, mit den Anwohnern solcher spricht, mit den meist auskunftsfreudigen Betreibern spricht. Diese Eindrücke bringen sicher mehr, als tausend Gutachten. Übrigens…unser Windrad im Münchner-Norden sagt eigentlich schon alles – obwohl es so “klein” ist gibt es viel mehr Lasten als Nutzen.

  21. Annzinger sagt:

    übrigens…gibt es schon WKA, die mitten in einen Wald gebaut wurden? Der Lärm ist dann nicht im Wohngebiet sondern im Wald?? Ich jedenfalls genieße die Ruhe der Natur im Wald sehr und ziehe daraus meine Kraft für den eh schon hektischen und lauten Alltag. Wie gestern in Purfing öfter vorgeschlagen finde ich es genauso schlecht, die Räder weiter in den Wald zu bauen. Können wir uns hier im Süden Deutschlands nicht auf Solarstrom, Geothermie und Wasserkraft konzentrieren?

  22. Klaus Obermaier sagt:

    Beim gesamten Diskurs rund um die Stromgewinnung durch Windenergie kommt kaum zur Sprache wie gering und noch bedeutsamer, wie absolut unplanbar und damit unzuverlässig diese Energiequelle tatsächlich ist.

    Wer sich davon ein Bid machen will, kann das auf der Pflichtveröffentlichunsseite der vier großen Netzbetreiber in eindrucksvoller Weise tun:

    http://www.transparency.eex.com/de/

    Mit einer Auflösung von 15-Minuten kann auch Jahre zurück nachgeschaut werden, wie viel Windstrom zu einem bestimmten Zeitpunkt geliefert wurde. Die Leistung schwankt heftigst von nahe Null bis zu ca. 25 GW.

    Damit ist der Strom aus Windkraftanlagen eine überaus problematische Quelle und vollkommen ungeeignet für einen modernen Industriestaat wie Deutschland. Undenkbar, dass man damit etwa die Millionen teuren Großmaschinen der Automobilindustrie antreibt.

    Die Windenergie “funktioniert” nur deswegen, weil im Hintergrund die stationären Großkraftwerke, in Zukunft also hauptsächlich Kohlekraftwerke, vorgehalten werden.

    Allein dieser Punkt sichert im Grunde die wirtschaftliche Existenz des Produktionsstandorts und Exportlandes Deutschland.

    Es wäre schön wenn die doch sehr vehement vorgehenden Befürworter der Windanlagen im Forst nicht nur A sagen würden, sondern auch B. Z.B. sollten sie sagen, wo und wie der Strom der Windanlagen gespeichert werden soll.

    Sie könnten sich “Verdienste” dadurch erwerben, dass sie selber oder die Spezialisten von Green Energy geeignete Standorte für Pumpspeicher im Landkreis identifizieren. Im Landkreis natürlich auch deswegen, weil doch die “Wertschöpfung in der Region” bleiben soll.

    Wer weiß, eventuell betrifft der Bau so eines Pumpspeicherkraftwerks genau diejenigen Menschen, die so selbstgerecht auf die Purfinger herabschauen, welche lediglich für ihre Interessen eintreten.

    Wer weiß, eventuell bekommt die angebliche “NIMBY”-Fraktion dann unerwarteten Zulauf?

    • Max Bichl sagt:

      Herr Obermaier,

      wir könnten mit “unseren” Windrädern einen ersten Schritt machen, die Kurven auf der von ihnen genannten Webseite in Richtung neue Energien zu treiben.

      Klar müssen immer noch einzelne Kraftwerke zur Speicherung oder als Backup vorgehalten werden, aber diese ließen sich erheblich reduzieren.

  23. Peter sagt:

    Ich wohne in Anzing und war auf der Veranstaltung in Purfing am 13.07. dabei. Eindruck: Eine überaus oberflächliche Darstellung des Projekts von Seiten der Referenten der Green City Energy. Ein Bürgermeister Niedergesäß, der die Dinge professionell schön geredet hat und im übrigen recht dünnhäutig sein muss, wenn er sich durch die von ihm zitierten Schreiben angegriffen fühlt. Einzig die Referenten der Bürgerinitiative waren gut vorbereitet und haben – selbstverständlich kritisch – informiert, wobei man an einem solchen Abend nicht alle Aspekte detailliert darstellen kann. Es hat aber jeder die Möglichkeit, sich gründlich aus anderen Quellen zu informieren. Wer das tut und objektiv abwägt, kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass diese Anlagen im Grundsatz als Alternativen zur Kernenergie kommen werden, jedoch ist der genaue Standort im Einzelfall stets sorgfältig zu prüfen. Für diese Anlage heisst das nach meiner bisherigen Überzeugung, dass diese Anlage DORT nicht gebaut werden kann. Mit St. Florian hat das rein gar nichts zu tun, hier machen sich es die Befürworter zu leicht. Warum das ganze Projekt von Anfang an einen üblen Beigeschmack hat, ist die Tatsache, dass zB der Anzinger Bürgermeister sehr lange um das Projekt wußte – es ist in der Tat richtig, dass anfangs gesagt wurde, das dieses Projekt bereits entschiedene Sache ist und man nichts dagegen unternehmen könne – jedoch von Anfang an seine Gemeinde NICHT informiert hat. Hinzukommt, dass zuvor die Grundstücke unterhalb Kaisersberg (direkter Blick auf die Anlage) zu einem stattlichen Preis verkauft wurden, ohne die Eigentümer auf den – ohne Zweifel auch resultierenden – Wertverlust hinzuweisen (wobei ich davon nicht betroffen bin). Herr Finauer ist im übrigen ein Befürworter der Anlage. Die Anlage ist im übrigen meines Wissens nach sehr wohl zu verhindern, da die betroffenen Gemeinden – wenn auch auf Prinzip von Freiwilligkeit – ein VETO-Recht haben, worüber die Bürger abstimmen können, auch wenn das Baugebiet der Staatsforst ist und somit (Art 18 BayGO) nicht in den eigenen Wirkungskreis der Gemeinden fällt. Das sollte man schon einmal klarstellen. Egal: Wenn diese Anlage – was sowieso noch nicht klar ist – überhaupt in diesem Gebiet wirtschaftlich arbeiten könnte, dann wäre auf jeden Fall zu untersuchen, weshalb die Anlage nicht um mindestens 2 bis 3 km weiter in den Wald verschoben werden kann. Sollten die Windräder dann dort – nur als Beispiel – den Nachtflug der geschützten Fledermäuse stören und deswegen dort nicht stehen können, muss ich mich schon fragen, welche Rechtsgüter im Rahmen einer Abwägung höher zu bewerten sind: die Gesundheit der Menschen oder der Nachtflug von Mäusen (falls es dort solche Fledermäuse geben sollte). Im übrigen finde ich dies Forum sehr gut, auch wenn es hart und teilweise unsachlich zur Sache geht. Der werte Benutzer, der aber schreibt, dass iranische Wissenschaftler bewiesen hätten, dass es den Holocaust nicht gegeben hat, gehört auf jeden Fall nicht hierher. Das steht ja bereits an der Grenze zur strafrechtlichen Relevanz.

    • gefällt mir! sagt:

      Danke Peter, endlich mal wieder ein Bericht voller Fakten und nicht irgendwelcher Vermutungen!
      Es trifft den Nagel auf den Kopf, spricht mir aus der Seele, und vertritt vollumfänglich meine Meinung!

    • Klaus Obermaier sagt:

      So weit ich die Sache überblicke, gibt es tatsächlich eine Menge Leute die fest daran glauben, dass die Windkraft einen nennenswerten Anteil an einer verlässlichen Stromversorgung liefern kann. Die stellen allen Ernstes ein 1 GW Großkraftwerk 300 St. Windrädern mit 3 MW Maximalleistung gegenüber.

      Um das kleine Detail, dass das Großkraftwerk seine Energie meistens 8000 Stunden im Jahr brav abliefert und der Strom aus Windrädern dem Zufall überlassen ist, ficht sie nicht an.

      Dann kommt die Mär von den “intelligent grids” und andere Verheissungen aus der Zukunft. Motto: Irgendwo weht immer der Wind.

      • Jürgen sagt:

        Hallo Herr Obermaier, erlauben Sie mir mal, Ihre Argumentation weiterzuführen: und weil diese relativ junge Technik noch nicht so gut funktioniert wie die, die 50 Jahre lang reifen konnte und dicke mit Fördergeldern gesponsort wurde (wohlbemerkt stimmt bei der konventionellen Energieerzeugung nur der Strom-Output, Risiko und Endlagerung sind ja bekanntlich ungelöst), sollten wir auch nie damit anfangen.
        Wirklich gut, mit Ihrer Argumentation würde die Menschheit vermutlich immer noch Werkzeuge aus Steinen anfertigen :-) . Ist doch logisch: moderne Energieerzeugung funktioniert nur im Mix: Wind, Sonne, Wasser und Endwärme, zudem muß das Speicherproblem noch gelöst werden. Und all diese Energieformen müssen überall dort platziert werden, wo es möglich ist. “Winning starts with beginning!”

        • Klaus Obermaier sagt:

          Die Märchenerzähler finden sich überall! Besonders “liebgewonnen” habe ich die Freunde der Kernfusion, bei denen seit 50 Jahren in jeweils 20 Jahren die “Kraft der Sonne” nun aber endgültig Wirklichkeit sein wird.

          Die extreme Fluktuation beim Windstrom und der wochelange Totalausfall der Produktion von Solarstrom in unseren Breiten sind doch keine Späßchen über die man einfach so hinwegengegen kann, weil es einem gerade in den Kram paßt.

          Natürlich ist klar, dass der “Leichenkeller” bei den Großkraftwerken prall gefüllt ist. In diesem Punkt darf man keineswegs die Wasserkraftwerke vergessen, deren hochgradig negative Auswirkungen viele andere Kraftwerksarten komplett in den Schatten stellen.

          Was Stromerzeuger betrifft, so bitte ich um eine korrekte Ausdrucksweise. Man sollte den heimeligen und Vertrauen schaffenden Begriff “versorgen” nur dann verwenden, wenn er auch zutrifft. D.h. wenn das Konzept wirklich eine Versorgungssicherheit bietet und diese ist nun einmal bei Windanlagen und bei PV nicht vorhanden.

          Wobei man PV noch besser bewerten kann, denn hier kann man die meiste Zeit des Jahres noch zumindest untertags mit einem Minimum an Strom rechnen.

  24. Peter sagt:

    Das ist grundsätzlich genau meine Meinung, aber man kann diese Alternativen eben nicht “überall dort platzieren, wo es möglich ist”, sondern wo es umweltverträglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, wobei zur Umwelt auch der Mensch gehört.

    Die Kernenergie hat man jahrzehntelang gefördert, wobei das Argument auch war, dass man damit überbrücken müsse, weil die erneuerbaren Energien ja noch nicht so weit sind. Klar ist, dass sie nicht weit kamen, weil dazu muss man eben auch mal anfangen. Im übrigen muss man mal in die Köpfe der Leute reinbringen, dass allein durch sinnvolles Sparen ganz erhebliche Potentiale bestehen. Für viele kommt der Strom halt immer noch aus der Steckdose.

    Trotzdem können diese 6 Windräder DORT unmöglich stehen. Manche Leute glauben auch, dass man diesen Standort auch deswegen gewählt hat, weil bei den paar “Galliern” am Waldrand sowieso wenig Widerstand zu vermuten ist. Fehlanzeige :-)

  25. Dipl.Ing. sagt:

    Hier dreht sich doch alles im Kreis. Niemand behauptet dass es einfach ist die bestehenden Großkraftwerke abzulösen. Gibt es dazu Alternativen ohne Windenergie? Klar gibt es die: man kann Gas- und Ölkraftwerke bauen und diese solange nutzen wie diese knappen Rohstoffe noch zur Verfügung stehen. Schon jetzt wird mehr verbraucht als neue Quellen erschlossen werden. Die Gewinnung von Öl aus Ölschiefer zerstört und verseucht weite Gebiete. Ölförderung aus tiefen Bohrstellen im Meer … viele erinnern sich. Uranabbau kostet viele Menschenleben – klar nicht bei uns. Danach verbrennen wir noch unsere letzten Steinkohlenreserven – Umwelt egal. Und dann? Fusionsenergie? Diese kommt seit Jahrzehnten trotz internationaler Forschung mit Milliardenmitteln nicht aus den Startlöchern. Gut viele von uns werden dann schon tot sein, aber unsere Kinder und Enkel werden es noch erleben. Es ist eine Riesenaufgabe die sich die Politik vorgenommen hat. Wenn wir nicht alle mitmachen ist der Atomausstieg nicht zu schaffen. Hauptpfeiler muss Energiesparen werden – hier hatte der Redner der Windradgegner Recht. Wasserkraft ist günstig, aber so gut wie nicht mehr ausbaubar. Ausserdem stelle ich mir garade das wunderbare Naturschutzgebiet am Walchensee vor. Was wäre da wohl los wenn man dieses Kraftwerk erst heute bauen müsste! Windkraft im Binnenland ist die kostengünstigste Alternative. Strom aus Offshore-Windrädern ist doppelt so teuer. Solarstrom kosten nochmal ein Mehrfaches davon. Ganz hinten in der Rentabilität sind Biogasanlagen. Geothermie ist nur in seltenen Fällen geeignet um damit Strom zu erzeugen,
    Mir doch egal – ich habe eine Terasse mit Blick zu Wald und den möchte ich so und nicht anders und ich will die Stille auch noch bei Windstärke 10 hören.

    • Klaus Obermaier sagt:

      Der (schlechte) Witz an der ganzen Sache ist doch der, dass man den Leuten ungeniert vorlügt eine “Alternative” zu bieten obwohl man ganz genau weis, dass man diese Lösung eben nicht hat!

      Wie man so verrückt sein kann und allen Ernstes den zu 98% unzuverlässigen und unplanbaren Windstrom als Ersatz für die verlässliche Produktion “herkömmlicher” Kraftwerke anzuführen ist mir ein Rätsel.

      Wer es wirklich ernst meint und wen man ernst nehmen soll, der sollte doch bitte die Kosten einrechnen, welche für eine annähernd zuverlässige Stromlieferung aus Windrädern erforderlich sind.

      Er sollte sagen wo und wie er den Strom zwischenspeichern will.

      Er sollte sagen, wo genau im Landkreis Pumpspeicherkraftwerke gebaut werden sollen und welche konkreten Orte oder Gemeinden für diesen Zweck nach chinesischem “Vorbild” eingeebnet werden sollen.

      Oder aber die Befürworter der Windräder haben bereits “die Lösung” in Petto, z.B. eine revolutionäre Elektrolyse/Brennstoffzelle mit einem verfielfachten Wirkungsgrad.

      Apropos Wirkungsgrad: Pumpspeicherkraftwerke erreichen in den meisten Fällen nicht einmal einen Wirkungsgrad von 50%. Bitte ausrechnen, was das bedeutet wenn man mittels solcher Anlagen längere Durststrecken beim Wind überbrücken muss.

      • Claus Rutan sagt:

        und die Lösung heißt? Weitermachen wie bisher?
        Das kann doch nicht dein Ernst sein.
        Nein halt – ich fürchte er ist es.

        Es gibt überzeugende Konzepte wie man z.B. den Lankreis Ebersberg in 10 Jahren nicht nur atomstromfrei sondern komplett auf regenerative Quellen umstellen könnte. Ein entsprechender Vortrag in Anzing fand wenige Tage vor der Windrad-Veranstaltung statt. Leider waren da nur wenige Zuhörer und von den Windradgegnern habe ich nicht einen Einzigen gesehen.

        Bei konstantem Verbrauch sind die meisten bekannten Rohstoffe in 50 – 100 Jahren zu Ende. Vorher werden sie schon unbezahlbar teuer werden. Bei konstantem Verbrauch! Der Verbrauch in China und Indien geht aber derzeit steil in die Höhe. Andere Länder bzw. Kontinente folgen. Südamerika, Russland, Afrika folgen. Die Bevölkerung wächst ständig.

        Wenn jedes Jahr 3% des Primärenergieverbrauchs durch regenerative Energieträger und Energiesparen ist das Energieproblem für unsere Nachkommen dauerhaft lösbar.

        • Klaus Obermaier sagt:

          Lieber Claus,

          allein der Wunsch etwas Gutes oder gar das Richtige zu tun reicht leider nicht aus.

          Noch schlimmer ist es, wenn unliebsame Fakten mal eben so locker vom Tisch gewischt werden.

          Wenn du den Leuten die Windräder als Teil einer Lösung verkaufen willst, dann schau bitte hier

          http://www.transparency.eex.com

          nach wie es ganz real mit dem Wind bestellt ist. Rechne nach was die reale Windproduktion war und setze das in Beziehung zu dem was man dann von den 6 Windrädern im Forst erwarten kann.

          Bitte überlege wie du die nach Zeit und Menge vollkommen zufällige Produktion des Windstroms mit dem Verbrauch “in der Region” in Übereinstimmung bringen willst.

          Einige Bürgermeister reiben sich schon die Hände und träumen von den Gewerbesteuereinnahmen. Ich bin auch dafür, dass man “den Konzernen” keinen Cent gönnen sollte.

          Stattdessen sollte man in der Tat einen kommunalen Energieversorger gründen. Dieser sollte Windräder, Biogasanlagen, PV-Farmen und die nötigen Stromspeicher bauen. Weiterhin sollte sich der Landkreis Ebersberg vom Stromnetz trennen.

          Bezahlen sollten das jene die in der Diskussion am Lautesten das Wort führen.

          • Claus Rutan sagt:

            die Frage ob sich Windräder an diesem Standort rechnen kann ich genausowenig beurteilen wie jeder andere. Deshalb ist eine Messung unter einer unabhängigen Kontrolle erst mal unabdingbar. Kommunale Energieversorgung – bin ich natürlich auch sehr dafür. Allerdings ist das zwischenmenschliche Klima inzwischen so verseucht, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass noch irgenwas gebaut werden kann ohne dass irgendwer dagegen ist.

  26. Max Bichl sagt:

    Ich wohne selber in Purfing mit Blick auf den Forst.
    So ein paar Windräder finde ich super. Von meinem Balkon hab ich dann endlich eine Aussicht auf den Forst mit etwas mehr “Bewegung” und gut für die Umwelt ist es obendrein.

    Ich verstehe gar nicht warum die Leute aus der Atomkraft aussteigen wollen, aber dann was gegen Windräder haben.

    • Falscher Standort!!! sagt:

      Hallo Max Bichl,

      Winderäder schön und gut, sollen auch gebaut werden, ABER nicht am geplanten Standort!!! Weiter rein in den Forst und weg von den Anwohnern!!!
      Dahin wo sie niemanden gesundheitlich beeinträchtigen können.

      Es geht nicht darum ob man die Windräder sieht oder nicht! Sehen wird man sie über kurz oder lang überall – es schaut zwar auch nicht schön aus, aber es ist halt so! Damit kann man sich abfinden und sich daran gewöhnen.

      Aber hier geht es um die gesundheitlichen Auswirkungen, von denen auch DU als Purfinger betroffen sein könntest!!!

      Leider muss man immer wieder feststellen, dass die Leute einfach zu wenig über die Auswirkung von Windrädern informiert sind.

  27. Klaus Obermaier sagt:

    Artenschutz? War da mal was?

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1507061/

    @Claus
    Mein Hinweis mit den “Kommunalwerken” war schon so gedacht, dass der Landkreis TATSÄCHLICH, also GALVANISCH die Verbindungen zum Stromnetz nach aussen abklemmt.

    Als erstes könnten die lautesten Wortführer der “Energiewende” voranschreiten und schon einmal kräftig in das ganz private Inselsystem investieren (Akkus, ev. 12 Volt Hausnetz, etc.). Wenn diese meistens finanziell bestens gestellten Haushalte dann noch auf den jährlichen AI-Urlaub in fernen Ländern verzichten, wird das ja sicher was.

    Was nicht geht, ständig von der “Region” und vom “Vorbildharakter” den man habe zu schwadronieren und gleichzeitig Kostgänger bei den Lasteseln des deutschen Stromnetzes zu sein – den Kohlekraftwerken – das geht nicht.

    Im Übrigen bitte ich dich nochmals den Leuten zu sagen, wie du das auf http://www.transparency.eex.com deutlich sichtbare Problem der Fluktuation ganz konkret für den geplanten Windpark lösen willst.

    Nur auf die Trommel zu schlagen bringt es nicht mein Lieber.

    Wenn du eine Lösung für den erzeugten Strom dieser 6 Windräder gefunden hast, dann sage mir bitte woher genau die dann noch fehlenden anderen 90% kommen.

    Ich habe keine Lösung anzubieten und gebe das auch nicht vor.

    Du und deine Freunde machen aber genau das: Ihr gaukelt den verängstigten Menschen vor dass ihr eine Lösung hättet, obwohl das nicht der Fall ist.

    Weiterhin peinlich ist die Fokussierung auf die Stromerzeugung. Die anderen 80% Energie für Heizung und Verkehr spielen bei all der propagandistischen Fukushimirisierung der Diskussion und Desinformation kaum eine Rolle.

    So kommen wir garantiert nicht weiter.

  28. Claus Rutan sagt:

    Sind wir Gegner? Leben wir auf verschiedenen Planeten? Es sollte einen Wettstreit der Ideen und Lösungen geben. Beleidigt in der Ecke zu sitzen und “Ich will nichts hören und nichts sehen” ist – wie du richtig erwähnt hast keine Lösung.
    “Wir” gaukeln niemand was vor. Ich weiß nicht ob diese Lösungen funktionieren – niemand weiß das. Sicher ist jedoch, dass es nicht so weitergehen kann und notwendig ist, dass wir deshalb etwas tun müssen. Dass wir statt einem Windpark eher 10 brauchen ist doch keine Frage. Wenn nicht irgendjemand in diesem Augenblick eine Idee hat wie man aus Hühnermist und Waschpulver Antimaterie in ausreichender Menge herstellen kann um die ganze Menschheit zu versorgen, dann sehe ich zum zukünftigen Hauptpfeiler der Stromversorgung keine Alternative.
    Dass bei weiteren Verzögerungen der Druck zu Handeln weiter wächst ist auch klar. Vor 12 Jahren ist ein Windrad mit 600 KW in Neufarn gescheitert. Jetzt scheitert vermutlich ein Windpark mit 18000 KW. Der nächste Investor wird einen Fehler sicher nicht mehr machen – nämlich vorher jeden fragen ob es ihm auch Recht ist.

  29. Wilhelm Pedrotti sagt:

    In Google findet man unter “Windkraftanlagen Ebersberg Beermann” das Gutachten des Landkreises EBE aus dem Jahr 2009 mit den 19 für Windkrafträder geeigneten Standorten aufgeführt. Frau Gruber von den GRÜNEN begleitet dies mit wohlwollenden Worten. Der Standort “westlicher Ebersbergr Forst”, findet sich nicht unter diesen 19 geeigneten Standorten. Man kann dies aus der kleinen dort beigefügten Landkarte gut ersehen. Wie auf Grund dessen der Landkreis EBE nun die Initiative für den Standort “Westlicher Ebersberger Forst” ergreifen kann, bleibt ein Rätsel, oder ist die Äußerung von GRÜNEN-Kreisrat Max Maier in den heutigen Zeitungen ein Lapsus.
    Mir ist nicht bekannt, dass es in Oberbayern schon Windräder von 190 m Höhe gibt. Auch Green City Energy hat meines Wissen noch nie so hohe Windräder gebaut. Also auch ein Risiko? Die in doppelter Höhe der Türme der Münchner Frauenkirche geplanten Windräder werden ein Monster sein.
    Noch weniger ist erforscht, wie aus 190 m die Lärmabstrahlung sein wird. Sie wird auf jeden Fall eine größere Lärm-Streuung als bei den Windrädern mit 80 oder 100 m Nabenhöhe produzieren. Deshalb gibt es in Nordrhein-Westfalen die Initiative an den Bundestag, die TA Lärm den Windrädern der neuen Generation anzupassen. Man verlangt einen Mindestabstand von 1.500 m und mindestens den 10-fachen Abstand der Gesamthöhe der Windräder (siehe hierzu unter Google:”ta lärm mindestabstand bei Windkraftanlagen”). Die WHO z.B. soll mindestens 2.000 m Abstand zum bebauten Gebiet verlangen.

    • Claus Rutan sagt:

      wenn das alles so gesichert ist, warum wehrt man sich dann gegen eine Messung? Ein Abstand von 2000 Meter? Wundervoll so etwas zu fordern. Man zeige mir bitte noch Orte in Deutschland wo im Umkreis von 2 Kilometer keiner wohnt. Sofern überhaupt vorhanden dürften das nur noch reine Waldgebiete sein. Beim Repowering werden alte Anlagen durch neue und leistungsfähigere ersetzt. Es gibt bereits mehrere Urteile die dabei lediglich die 3-fache Nabenhöhe fordern. Das sind dann bei den geplanten Anlagen 450 Meter, statt der jetzigen 1000 Meter. Sollte der Gesetzgeber diesen Wert übernehmen, dann könnte der jetzige Widerstand zu einem schönes Eigentor werden.

    • Deee Energie sagt:

      Herr Pedrotti,

      ihre Aussage “Die WHO z.B. soll mindestens 2000m Abstand zum bebauten Gebiet verlangen” hat mich auf diese Seite “gelotst”, ich suche gerade nach der Quelle dieser Aussage, welche auf jeder Anti-Windkraft-Initiativen-Homepage zu finden ist, aber in keiner Stellungnahme der WHO.
      Können Sie mir da weiterhelfen? Ich würde die Aussage ja glauben, aber dazu brauche ich eine Quelle!
      Vielen Dank

      Deee Energie

  30. Purfinger sagt:

    In meinem Ausweis steht als Geburtort: Purfing. Damit habe ich mir das lebenslange Recht erworben keinerlei Windräder sehen oder hören zu müssen. Mit Autos, Lastwagen, Traktoren, Rasenmähern, Laubbläsern, Melkmaschinen, Hundegebell, Kindergeschrei, Kirchenglocken, Motorsägen- und Kreissägengeräuschen habe ich kein Problem. Aber dieses Flüstern dieser Windräder, wo man Kopfschmerzen bekommt vom genauen Hinhören das macht mich WAHNSINNIG.
    Nein wirklich – ich schäme mich für euch. Selbst könnt ihr es ja leider nicht.

  31. houffenue sagt:

    was ich suchte, danke

  32. Willi sagt:

    Bei der SPD-Veranstaltung am Busparkplatz zum Waldspielplatz in Pöring am 5.9.11 hat ein Teilnehmer vorgetragen, Windräder doch an bereits belasteten Flächen zu platzieren. So sagte er, ein (oder mehrere) Windräder an der B 388 gelegen, wären vom Lärm her nicht oder kaum wahrzunehmen, weil der Straßenlärm wesentlich lauter ist.
    Deshalb frage ich mich, warum müssen die sechs Windräder in den völlig unbelasteten westlichen Ebersberger Forst gestellt werden. Der noch dazu Bannwald sein soll und auf der Westseite als Erholungswald verloren geht.
    Bereits belastete Flächen wie Bundesstraßen oder Autobahnen bieten sich für die Aufstellung von Windrädern an. Auch an Gewerbegebiete kann gedacht werden, zumal hier die erforderlichen Abstandflächen geringer sein sollen als zur Wohnbebauung. Bei all diesen Aufstellungsplätzen ergibt sich für die Wohngebiete keine größere Lärmbelastung.

  33. Wolfesingerin sagt:

    Was ist denn das für eine Seite hier?!
    Ich hatte gehofft, mich informieren zu können und sachliche sowie objektive Einschätzungen zu finden. Statt dessen bekriegen und belächeln sich hier Befürworter und Gegner auf einem Niveau, das dieses Thema und unsere Natur nicht verdient hat.
    Atomkraftwerke, Windkraftanlagen, Solarparks… wie wollen wir unsere Energie denn gewinnen, wenn wir immer mehr davon brauchen? Es wird immer Vor- und Nachteile haben und es gilt, diese abzuwägen – für Individuen und Gesellschaft. Natürlich sind Anwohner dagegen und Entfernte dafür. Das Problem ist nur, dass es immer Anwohner gibt!
    Ein Haushalt hat durchschnittlich 50 elektrische Geräte. Es wäre doch am besten, wir würden diese Zahl reduzieren. Doch wer möchte auf Internet, Telefon, Kühlschrank, Navi, Smartphone, Fernseher, Spielekonsole, elektrische Zahnbürste, Küchenmixer (es würde unendlich weitergehen) verzichten?
    Wohl weder Anwohner noch Entfernte….
    Es ist mit dieser Sache wie mit einem anderen Phänomen: Die Leute, die am meisten Geld im Bioladen ausgeben, fahren das größte Auto! (und wer jetzt sagt, das hätte nichts mit dem Thema zu tun, der hat die Message nicht verstanden)

  34. Claus Rutan sagt:

    die Windräder müssen raus aus dem Wald. Dann ist die Menge des erzeugbaren Stroms auch höher. Laut Gesetz reichen zum Einhalten des Lärmschutzes 330 Meter Abstand zu Wohngebäuden aus. Landwirte sollten sich über die Bedingungen informieren. Windräder bringen höhere Erträge als jede Feldfrucht.

  35. sinnlos sagt:

    Hier mal ein sehr interessanter Beitrag eines ehemaligen Mitarbeiters von Green City Energy. Selbst wenn man dem Verfasser nur die Hälfte glaubt, werde ich in Green City Energy keinen Cent investieren!

    http://ka4015.wordpress.com/2011/03/23/green-city-energy-geschaeftemacherei-mit-dem-oekogewissen/

    Ich kann nach wie vor dieses Unternehmen als nicht seriös bewerten. Selber planen, selber Messmasten aufstellen und eigene Anteile verkaufen??

    Das diese Firma nicht vertrauenserweckend ist, hat wohl jeder kapiert. Ausser der Anzinger Gemeinderat! Dieser jedoch hat Erfahrung, wenn man mit einem Bauprojekt auf die Nase fällt (100% Kostensteigerung beim Rathausbau, Respekt, die Planer würde erneut beaufragen :-) )

  36. Jannik sagt:

    Windkraft ja – solange sie mich nciht belästigt.
    Wenn die Anlagen woanders stehn, und andere sich vom geradezu nicht ertragbaren Lärm gestört fühlen, braucht mich das ja dann nciht mehr zu interessieren.
    Kraftwerke abschalten! Aber bitte keine Alternativen zulassen!

  37. Wilhelm Pedrotti sagt:

    Deee Energie sagt zurecht, die Angaben sind zu hinterfragen. Ich habe den Wert der WHO der Interpellation von Privatleuten, die über den Landtag von NRW an den Bundestag am 4.11.2010 geschickt wurde (zu finden unter Google: “ta lärm mindestabstand bei windkraftanlagen” als 5. Eintrag auf Seite 1) entnommen. Ich bin davon ausgegangen, dass der Wert bei einer so hohen Anfrage an das Parlament stimmt, da sich sonst der Antrag selbst entwertet. Mehr kann ich Ihnen da nicht weiterhelfen. Ich hoffe aber, dass Sie vielleicht noch etwas finden. Ich bin nämlich auch der Meinung, es wäre viel geholfen, wenn gegenseitig die Argumente und Angaben stimmen.
    Leider finde ich z.B. in den von den GRÜNEN um den 5.Oktober verteilten Flyer “Rückenwind für erneuerbare Energien”, der von je 3 namentlich genannten Vorständen bzw. Gemeinderäten Anzings, Vaterstettens und Zornedings getragen wird, diese Objektivität nicht. In drei mit den Windrädern und den Waldsaum visualisierten Bildern stimmen die Verhältnisse überhaupt nicht. Die Windräder mit ca. 190 m, die Bäume mit ca. 35 m ergeben in den Bildern nicht das Verhältnis von ca. 5,5 : 1 (Windräder zur Baumhöhe). Wie richtig kann dann deren Argument sein, der Verbrauch von Waldflächen ist gering, die Windräder sind in einer Entfernung von 1 km kaum zu hören. In Purfing und Wolfesing z.B. beträgt die Entfernung weniger als 1 km. Creen City Energy sagt, die vorhandenen Waldwege reichen für die Baumaßnahme aus; dann stellen Sie sich mal den Transport eines Rotor-Flügels mit 50 m Länge auf einem Tieflader vor, ob der auf den vorhandenen Waldwegen erfolgen kann.

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